Fördervorhaben

Wir erbitten Ihre Mithilfe und Spenden bei mehreren Fördervorhaben.

Die wohl wichtigste Aufgabe des Dombau-Vereins ist es, bei der Erhaltung des Meißner Doms zu helfen und das Leben am und im Dom zu unterstützen. Die Zuwendungen lassen sich vier Gruppen teilen:

Erstens vergab der Dombau-Verein Fördermittel für Baumaßnahmen: 3.700,00 DM Baukostenzuschuss (1995), 5.000,00 DM für die Wiederherstellung der Turmuhr des Südwestturms (1999), 15.000,00 DM für die Baumaßnahmen an der Achteckkapelle (2000), 12.000,00 DM für die Wetterfahne des Höckrigen Turms (2001), 2.500,00 Euro für die Erneuerung der Turmbekrönung der Fürstenkapelle (2005), 2.500,00 Euro für eine Außenbeleuchtung am Südportal des Meißner Doms (2005), 26.000,00 Euro für die Sanierung der Johannesglocke (2006 bis 2013) und 26.984,97 Euro für die Rekonstruktion des Wimpergs über dem Portal der Fürstenkapelle (2011, 2014, 2015).

Zweitens war der Dombau-Verein an der Restaurierung und Neuaufstellung von Dominventar sowie an der Erschließung von Räumen und Gebäuden des Hochstifts Meißen beteiligt: 6.000,00 DM für die Aufstellung der Südportalfiguren auf der Lettnerbühne (1997), 6.000,00 DM für die Neueinrichtung des Domarchivs (1997), 17.400,00 DM für einen Kerzenleuchter (1999), 2.210,00 Euro für die Aufhängung des Triumphkreuzes (2008) und 2.276,53 Euro für die Ausstattung der Südwestturmkapelle (2014).

Drittens förderte der Dombau-Verein die Dommusik: 3.000,00 DM für den Kauf eines Flügels (1996), 6.000,00 DM für Weihnachtsoratorium und Brahms-Requiem (1997), 20.000,00 DM für die Überholung der Eule-Orgel (1999), 2.407,00 Euro für die Dommusik (2004), 1.000,00 Euro für die Dommusik (2005), 5.000,00 Euro für die Anschaffung von Chorpodesten (2010) und 12.000,00 Euro für den Bau einer Truhenorgel (2014). Außerdem bezahlte der Dombau-Verein mehrfach den sogenannten Sitzgemeindeanteil, der eine Voraussetzung dafür war, dass der Domkantor Fördermittel des Kulturraums Elbtal erhalten konnte.

Viertens förderte der Dombau-Verein Maßnahmen der musealen Erschließung sowie Veröffentlichungen: 7.000,00 DM für die Ausstellung „Vom Spitzeisen zur Injektion“ (1997), 7.000,00 DM für die Einrichtung des Dommuseums (1999), 10.250,00 Euro für die Herstellung der DVD „Der Meißner Dom – Monument sächsischer Geschichte“ (2002), 21.210,50 Euro für die Erweiterung des Dommuseums (2003/04), 500 Euro für die Durchführung eines Kolloquiums zur Restaurierung der Terrakottafiguren in der Fürstenkapelle sowie ca. 2.000,00 Euro für das Ehrenkolloquium zum 65. Geburtstag des Dombaumeister Günter Donath und die Publikation der Beiträge in einem Tagungsband. Darüber hinaus finanziert der Dombau-Verein das Domjahrbuch, das seit 1998 erscheint – zuerst unter dem Titel „Ecclesia Misnensis“, heute unter dem Titel „Monumenta Misnensia“.

Neben der direkten Förderung beteiligt sich der Dombau-Verein indirekt an Maßnahmen, indem er als gemeinnütziger Verein Fördermittel entgegennimmt und diese an das Hochstift Meißen weitereicht. Manche Projekte sind nur durch dieses Verfahren möglich geworden. Der Dombau-Verein bezog 125.000,00 DM für der Ostdeutschen Sparkassenstiftung für die Wiederherstellung der Achteckkapelle, 99.750,00 DM vom Kulturraum Elbtal für die Einrichtung des Dommuseums, 20.000,00 Euro von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung für die Sanierung der Johannesglocke sowie 44.000,00 Euro von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung für die Rekonstruktion des Wimpergs der Fürstenkapelle.

Der Dombau-Verein hat nur einen minimalen Verwaltungskostenanteil. Die Abrechnungen werden ehrenamtlich durchgeführt. Der Verein erstattet den Vorstandsmitgliedern lediglich Auslagen. Der Verkauf von Produkten erfolgt durch das Hochstift Meißen, ohne dass eine Vergütung anfällt. Auch die Veranstaltungen können vergleichsweise günstig durchgeführt werden, da der Dombau-Verein die Räume am Dom nutzen kann.

Insgesamt ergibt sich eine eindrucksvolle Bilanz. Der Dombau-Verein Meißen hat innerhalb von 20 Jahren etwa 180.000 Euro für Maßnahmen am Meißner Dom aufgebracht und etwa 230.000 Euro Fördermittel an das Hochstift Meißen weitergereicht.

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