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+ Termine + Exkursionen + Veranstaltungen +

Auch die Herbst-Mitgliederversammlung war wieder von der Corona-Pandemie überschattet. Wir haben Verständnis dafür, dass mehrere Mitglieder ihre Beteiligung abgesagt haben. Letztlich versammelten sich elf Mitglieder. Nach zwei Mitgliederversammlungen im November, die jeweils durch Corona erhebliche Beeinträchtigungen erfuhren, haben wir beschlossen, die Herbst-Mitgliederversammlung im Jahr 2022 auf den 15.10.2022 vorzuziehen.

Der Vorsitzende trug den Bericht des Vorstands vor und erläuterte, dass das Jahr 2021 wiederum von Corona überschattet war. Die Frühjahrs-Mitgliederversammlung musste ausfallen. Es fehlte der
Planungsvorlauf für Veranstaltungen im Sommer. Der Vorstand traf sich zweimal. Die Exkursion fiel aufgrund zu weniger Anmeldungen aus. Wichtigster Erfolg im Jahr 2021 war die Eröffnung des
Dommuseums, womit ein großes Projekt des Dombau-Vereins seinen Abschluss fand.

Der Vorsitzende berichtete, dass er versucht habe, den Konflikt, der zwischen Domkantor Göbel und Mitgliedern des Domchors besteht, aus dem Dombau-Verein herauszuhalten – mit mehrheitlicher Zustimmung des Vorstands und der Mitgliederversammlung. Er bedauert, dass das nicht gelungen ist. Die Zerwürfnisse haben auch auf den Verein abgefärbt, wie bereits das Schreiben von Dombaumeister i. R. Günter Donath an Mitglieder des Vereins vom 19.11.2020 verdeutlicht hatte. Er zeigte sich traurig darüber, dass Günter und Maria Donath mit Schreiben vom 5.11.2021 und 12.11.2021 ihren Austritt aus dem Dombau-Verein erklärt haben.

Die Kassenentwicklung zeigt eine erfreuliche Tendenz. Am 31.12.2020 verfügte der Verein über rund 37.000 Euro. Am 3.11.2021 fand die Kassenprüfung für das Geschäftsjahr 2020 statt. Frau Trentzsch,
die gemeinsam mit Frau Hahn die Kassenprüfung vornahm, bestätigt, dass die Kassenführung ordnungsgemäß war, und schlug der Mitgliederversammlung vor, den Vorstand für das Geschäftsjahr
2020 zu entlasten. Der Antrag wurde mit einer Enthaltung und ohne Gegenstimmen angenommen.

Anschließend stellte Domkantor Torsten Göbel zwei neue Projekte vor, für die er die Unterstützung des Dombau-Vereins erbittet. Zum einen geht es um den Einbau eines Zimbelsterns in die Eule-Orgel
des Meißner Doms, wobei für Anschaffung und Einbau Kosten von rund 4.000 Euro anfallen, zum anderen um die Anschaffung mobiler Akustikwände, durch die eine bessere Klangverteilung im Dom
erreicht werden kann – nur bei Konzerten, nicht in Gottesdiensten. Diese Akustikwände sollen nicht fest eingebaut sein und sind einfach zu transportieren und aufzubauen. Der Hersteller dieses Systems
veranschlagt Kosten von rund 21.000 Euro.

Die Mittel sollen bei Stiftungen eingeworben werden. Das Hochstift kann einen Eigenanteil von 3.000 Euro beisteuern. Der Zimbelstern ist so attraktiv, dass dafür sehr gut Spenden eingeworben können.
Eine Spende sei schon in Aussicht gestellt worden.

Nach mehreren Rückfragen an den Domkantor stellte der Vorsitzende den Antrag, die Mitgliederversammlung möge zustimmen, dass der Dombau-Verein für beide Vorhaben Fördermittel einwirbt. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Der Vorstand ist bereit, bis zu 3.000 Euro aus Vereinsmitteln für beide Vorhaben beizusteuern. Um das abzusichern, stellte der Vorsitzende den Antrag, die Mitgliederversammlung möge den Vorstand ermächtigen, maximal 3.000 Euro für beide Vorhaben bereitzustellen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.


Dombaumeister Knut Hauswald strebt als nächstes großes Vorhaben die Neugestaltung des Kreuzganggartens und die Aufstellung eines römischen Brunnens mit drei Brunnenschalen an. Er wird
das Projekt zur nächsten Mitgliederversammlung im März 2022 vorstellen. Der Vorstand des Dombau-Vereins freut sich auf das Projekt und hat beschlossen, dass der Brunnen aus Sandstein
bestehen und eine klassische Form haben soll. Eine moderne Gestaltung wurde im Vorstand diskutiert, aber verworfen.


Im Frühjahr/Sommer 2022 wird die nächste Ausgabe des Jahrbuchs „Monumenta Misnensia“ erscheinen. Die geplante Umgestaltung in ein Jahrbuch der Stadt Meißen ist noch nicht gelungen. Die
Ausgabe 2021/22 wird noch einmal in der bisherigen Konstellation – je ein Drittel finanzieren Hochstift, Dombau-Verein und Freundeskreis Albrechtsburg – erscheinen. Für kommende Ausgaben
wird eine Finanzierung durch Fördermittel bzw. eine Beteiligung der Stadt Meißen im Rahmen des Jubiläums 1100 Jahre angestrebt.

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